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Einführung

Radolfzell ist eine Kleinstadt am Bodensee. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde hier eine Kaserne für die SS-Verfügungstruppe resp. Waffen-SS erbaut und 1937 bezogen. Von hier wurden in der Folge Verbrechen begangen - bis weit über die Region hinaus.

''War da was?''- Radolfzell in einem Luftbild von Siegfried Lauterwassser, 1956. Fotoarchiv Markus Wolter.
''War da was?''- Radolfzell in einem Luftbild von Siegfried Lauterwassser, 1956. Fotoarchiv Markus Wolter.

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Luftaufnahme Franz Thorbecke, 1957, mit der vormaligen SS-Kaserne (links unten). Zeitgenössische Ansichtskarte, Sammlung Markus Wolter.
Luftaufnahme Franz Thorbecke, 1957, mit der vormaligen SS-Kaserne (links unten). Zeitgenössische Ansichtskarte, Sammlung Markus Wolter.

 

Die SS-Garnisonsstadt Radolfzell in einem undatierten Hansa-Luftbild. Zeitgenössische Ansichtskarte (gelaufen 1941), Buch- und Schreibwarenhandlung Richard Burk. Sammlung Markus Wolter.
Die SS-Garnisonsstadt Radolfzell in einem undatierten Hansa-Luftbild. Zeitgenössische Ansichtskarte (gelaufen 1941), Buch- und Schreibwarenhandlung Richard Burk. Sammlung Markus Wolter.

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Die Radolfzeller SS sprengte in der Region Synagogen, deportierte Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager, war am 'Anschluß' von Österreich, der Besetzung der Su­de­ten­deut­schen Ge­bie­te, der Zer­schla­gung der Tsche­cho­slo­wa­kei und dem Über­fall auf Polen beteiligt. In der Ra­dolf­zel­ler Ka­ser­ne war von 1941 bis 1945 ein Außenkommando3 des KZ Dachau integriert.4

Beinahe 65 Jahre lang wurde darüber weitgehend geschwiegen. Erst in den letzten 15 Jahren änderte sich das. So wurden 2010 ein vielbeachtetes, neues Theaterstück aufgeführt, ein Dokumentarfilm gedreht und seit 2014 in der Stadt Stolpersteine für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt, worüber in der Presse jeweils ausführlich berichtet wurde. Mehr zur historischen Aufarbeitung der NS-Zeit und dem Gedenken in Radolfzell findet sich in der Chronologie.

24.06.2025: Öffentliche Diskussion und Beschlussfassung des GR Radolfzell über den Umgang mit der Ehrenbürgerwürde August Kratt


In seiner Sitzung vom 24.06.2025 beschloss der Gemeinderat von Radolfzell, die Ehrenbürgerwürde von August Kratt, die ihm im Jahr 1962 verliehen wurde, -nicht- abzuerkennen. Dazu lagen ein durch die Stadt beauftragtes Gutachten der Historikerin Carmen Scheide, ein Positionspapier des AK Erinnerungskultur sowie der Antrag der Freien Grünen Liste (FGL) vor, Kratt die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen. Der sechsköpfige AK Erinnerungskultur hatte mehrheitlich (1 Gegenstimme, Siegfried Lehmann) empfohlen, die Aberkennung nicht in die Wege zu leiten und stützte sich dabei auf das Gutachten. Ergebnis der Abstimmung: 7 Gemeinderät*innen (5 FGL + 2 SPD) stimmten für, 16 gegen den Antrag der FGL, bei einer Enthaltung.

Zur Beteiligung der Radolfzeller Stadtverwaltung an Zwangssterilisationen im Rahmen des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" 1934-1940

Per Offenem Brief vom 18. Juni 2025 gelangte den Gemeinderatsmitgliedern, Oberbürgermeister Gröger und Bürgermeisterin Laule die Information über eine Beteiligung Kratts an mindestens einem Fall einer Zwangssterilisation im Radolfzeller Krankenhaus 1938 (Anna Fetzer) zur Kenntnis.  Das Kratts Beteiligung betreffende Dokument wurde in der GR-Sitzung am 24. Juni 2025 jedoch mehrheitlich als nicht hinreichend für den Nachweis einer verantwortlichen Mitwirkung Kratts an einem NS-Verbrechen bewertet. Gutachterin Carmen Scheide, die das besagte Dokument und dessen Kontext als Teil eines umfangreichen Aktenbestands im Staatsarchiv Freiburg nicht gekannt bzw. berücksichtigt hatte, stellte dem Gemeinderat am 19. Juni 2025 einen deskriptiven Nachtrag mit Kopien bzw. Transkriptionen ausgewählter Seiten des Aktenbestands zur Verfügung, ohne diesen hinsichtlich der Frage nach der persönlichen Verantwortung resp. Schuld Kratts bei diesem Fall auszuwerten. Der Gemeinderat sollte sich selbst ein Bild davon machen können.  Von Seiten der Stadtverwaltung (Bürgermeisterin Laule) wurde in der GR-Sitzung unmittelbar vor der Diskussion  und Abstimmung die unrichtige Feststellung getroffen, dass es sich bei dem zur Rede stehenden, von Kratt unterschriebenen Schriftstück  - eine verwaltungsinterne Weiterleitung einer erbgesundheitsgerichtlichen  Anfrage zu Anna Fetzer an das zuständige Stadtbauamt mit der Bitte um Rückantwort - um eine relativ bedeutungslose Akte handele, aus der nicht erkenntlich werde, dass Kratt in diesen Fall einer gerichtlich angeordenten Zwangssterilisation "inhaltlich" involviert gewesen wäre, diese gebilligt oder auch nur mit ermöglicht hätte.

Gegendarstellung: Durch den umfassenden und lückenlos überlieferten Aktenbestand des Erbgesundheitsgerichts Konstanz und des Gesundheitsamts Konstanz zum Fall Anna Fetzer und ihre Schwester Agnes Zimmermann im Staatsarchiv Freiburg, lässt sich quellenkritisch belegen, dass die Stadtverwaltung Radolfzell bei Umsetzung des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" administrativ und personell involviert war. Unter anderem waren Bürgermeister Jöhle und - im Falle Anna Fetzers - auch Beigeordneter Kratt nachweislich an diesem komplex arbeitsteiligen Verbrechen beteiligt. Kratts persönliche Verantwortung lässt sich nicht mit Mutmaßungen über "krankheitsbedingte Vertretungen" Jöhles durch den ansonsten mit dem "Fall Fetzer" in der Sache nicht betrauten oder involvierten Bürgermeister-Stellvertreter kleinreden oder leugnen. Weitere Nachforschungen werden folgen. Markus Wolter

Fetzer
Stolpersteine für Anna Fetzer, Agnes Zimmermann, geb. Fetzer, und Josefine Fetzer. Radolfzell, Ekkehardstr. 16

 

Dokument des Monats


René (Rainer) Emile Schlegel (2.11.1893-29.10.1968) - Der Drei-Wochen-Bürgermeister von Radolfzell 1945

''Befreite Elsässer danken Adolf Hitler!'' - René Schlegel rechts neben Oberstadtkommissar Robert Ernst. Trois-Épis 1940. Fotografie: archives.strasbourg.eu
''Befreite Elsässer danken Adolf Hitler!'' - René Schlegel rechts neben Oberstadtkommissar Robert Ernst. Trois-Épis 1940. Fotografie: archives.strasbourg.eu


Die Personalie Rainer Schlegel, des nach Eugen Speer, Josef Jöhle und August Kratt vierten Nazi-Bürgermeisters von Radolfzell in den Jahren 1934-1945 (Otto Blesch, 1933, ausgenommen),  wurde über die bloße Erwähnung seiner nur dreiwöchigen Amtszeit hinaus bislang nicht untersucht; fälschlich mal als "Alter Kämpfer aus Straßburg" (August Kratt, 1946), mal als "elsässischer Schriftsteller" (Otto Raggenbass, 1964) bezeichnet, der sich am 21. April 1945 "nach Bregenz" abgesetzt habe. Von ihm war in der bisherigen Radolfzeller Stadtgeschichte lediglich und überdies ohne Beleg zu lesen, dass er zum 1. April 1945 von Gauleiter Robert Wagner als neuer Bürgermeister in Radolfzell eingesetzt worden sei, um den angeblich als "politisch unzuverlässig" geltenden, kommissarisch waltenden August Kratt abzulösen. In dem von der Stadt Radolfzell in Auftrag gegebenen Kratt-Gutachten von Carmen Scheide heißt es dazu unbelegt und außerdem falsch: "Im März 1945 wurde Kratt seines Amtes als Bürgermeister enthoben, nachdem ihm die SS Unzuverlässigkeit vorgeworfen hatte. Der frühere(!) Bürgermeister Schlegel wurde wieder(!) ins Amt gesetzt, floh jedoch angesichts der heranrückenden französischen Truppen am 21. April 1945 aus Radolfzell, weshalb Kratt dann aus eigener Entscheidung heraus abermals die Bürgermeisterpflichten wahrnahm." (Carmen Scheide: August Kratt,  Radolfzell 2025, S. 31). Im Gutachten werden die Einsetzung von "Bürgermeister (Rainer) Schlegel" und die vermeintlich pflichtschuldige Selbstwiedereinsetzung Kratts ansonsten weder näher untersucht noch quellenkritisch hinterfragt.

René (Rainer) Schlegel

René (ab 1940: Rainer) Emile Schlegel war der Sohn von Emile Schlegel und Emilie Liebert. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst im Deutschen Heer; bis 1918 war er an der russischen Front und zuletzt an der Ostfront eingesetzt. In Straßburg, das durch den Versailler Vertrag 1919 Frankreich zugesprochen wurde, führte Schlegel von 1919 bis 1928 eine Druckerei (Atelier de Reproductions de Plans et de Dessins).

Im Januar 1926 folgte er Paul Schall als Geschäftsführer der satirischen autonomistischen Wochenzeitschrift D’Schliffstaan, die am 26. November 1927 von den französischen Behörden jedoch verboten wurde. Im selben Jahr war Schlegel einer der Unterzeichner des Gründungsmanifests des „Elsaß-lothringischen Heimatbundes“, einer Autonomiebewegung der Zwischenkriegszeit, deren Sekretär er 1926 in der Straßburger Ortsgruppe wurde. Ferner wurde er Mitglied des Leitungsausschusses der 1927 gebildeten „Unabhängigen Landespartei für Elsaß-Lothringen“ (ULP).

René Schlegel wurde bei Hausdurchsuchungen im Umfeld des Elsaß-lothringischen Heimatbundes und der ULP am 30. Dezember 1927 verhaftet. Im Mai 1928 war er einer von 15 Angeklagten im Colmarer Autonomistenprozess, die der „Verschwörung gegen die Staatssicherheit (atteinte à la sûreté de l'Etat)“ beschuldigt wurden. Die Gerichtsverhandlung im Colmarer Schwurgericht endete für Schlegel und zehn weitere Angeklagte am 24. Mai 1928 mit einem Freispruch.

Nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft war Schlegel vom 7. Juli 1928 bis 29. Dezember 1931 Chefredakteur des elsässischen autonomistisch-satirischen Wochenblatts Das Narrenschiff. In dieser Eigenschaft wurde er mehrfach wegen Verleumdung verurteilt. Zudem arbeitete er für die autonomistische Tageszeitung Elsass-Lothringer Zeitung, deren Redakteur er vom 27. September 1935 bis zu ihrem Verbot am 28. August 1939 war. Er schrieb ferner eine Komödie in elsässischer Mundart mit dem Titel s'Paradies, die an den Theatern von Hagenau und Straßburg 1931 aufgeführt wurde.

René Schlegel trat im Mai 1929 in den Straßburger Stadtrat ein und wurde unter Bürgermeister Charles Hueber stellvertretender Bürgermeister, zuständig für das Standesamt. Er behielt sein Mandat bis 1935, gehörte jedoch zur Opposition gegen den republikanischen Bürgermeister Charles Frey.

Schlegel wurde im September 1939 mit anderen Autonomisten in Nancy verhaftet und kam ins dortige Militärgefängnis. Die Gruppe, die später unter dem Namen Die Nanziger (Nancéiens) bekannt wurde, hatte im Kontext der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland ihre anfänglich autonomistisch-föderalistische Agenda der 1920er Jahre längst aufgegeben, sympathisierte offen mit der NS-Bewegung und forderte programmatisch, das Elsass an das Deutsche Reich zurück- und anzugliedern. Die Nanziger übernahmen dabei Positionen des NSDAP-Programms und vertraten auch dessen antisemitische Positionen.

Mit Beginn des deutschen Westfeldzugs 1940 war das Militärgefängnis von Nancy am 14. Juni 1940 vorübergehend geräumt worden: Die Inhaftierten Nanziger wurden zunächst nach Lyon verlegt, eine erste Gruppe, bestehend aus dem Führer der „Jungmannschaft“ Hermann Bickler und den Straßburger Stadträten René Hauss, Paul Schall und René Schlegel von dort über Privas schließlich weiter in das Gefängnis von Carcassonne. Dort wurden sie am 18. Juni 1940 von der deutschen Wehrmacht „befreit“. Sie kehrten über Trois-Épis (Drei-Ähren) nach Straßburg zurück und wurden mit großem propagandistischen Begleitprogramm von den deutschen Besatzern empfangen; das sogenannte Manifest von Drei-Ähren vom 17. Juli 1940, dessen Mitunterzeichner Rainer Schlegel war, inszenierte sie als „Vorkämpfer unseres elsässischen und deutsch-lothringischen Volkes“.
Die Nanziger 1940   Schlegel Zurück In Straßburg   Bahnhof   Ansprache  

Rainer Schlegel bei seiner Ankunft am Bahnhof Straßburg, 1940. Fotografien: archives.strasbourg.eu
Rainer Schlegel bei seiner Ankunft am Bahnhof Straßburg, 1940. Fotografien: archives.strasbourg.eu

 
Die Gruppe war zuvor in einem Hotel in Trois-Épis von Robert Ernst erwartet worden. Während einer zweitägigen Klausur versuchte Ernst die Nanziger für eine Tätigkeit im Elsässischen Hilfsdienst (EHD beim Aufbau des nationalsozialistischen „Großdeutschland“ zu gewinnen, um sich mit diesen zusammen frühzeitig genügend politischen Einfluss im Sinne der Autonomisten zu sichern. Der badische Gauleiter Robert Wagner als Chef der deutschen Zivilverwaltung im Elsass verhinderte dies allerdings, so dass den Nanzigern schließlich nur NSDAP-Funktionen der mittleren Leitungsebene zugewiesen wurden.

Die "Nanziger" wurden sämtlich mit dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet und erhielten außerdem eine Entschädigung („Volksschäden“) für ihre Inhaftierung im Jahr 1939. Im November 1940 arrangierte Robert Ernst – der im August zum SS-Standartenführer ernannt worden war – während einer Informationsreise nach Berlin einen Empfang der Männer durch Himmler.
Ernst, Schall, Bickler und Schlegel nahmen 1940 im Beisein von Karl Haushofer und Franz Ritter von Epp in München an den jährlichen Gedenkfeiern zum Hitlerputsch teil.
Am 1. April 1941 wurden sie automatisch in die NSDAP aufgenommen. Per Gauleiter-Erlass vom 23. August 1942 wurde ihnen überdies die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen.

Schlegel war zunächst Volkstumsreferent unter Gaupropagandaleiter Adolf Schmid und wurde am 14. Februar 1942 wieder Ratsherr in Straßburg. Zunächst Bürgermeister von Saverne (Zabern), wurde er 1942 daselbst Nachfolger von NSDAP-Kreisleiter Rudolf (Rodolphe) Lang (1909-1979). 1944 wurde er von Hans Rothacker (1904-1946) abgelöst. Ende 1944 war Schlegel Mitbegründer der "Elsässischen Freiheitsfront" in Colmar.

Zum 1. April 1945 wurde Schlegel von Robert Wagner als neuer Bürgermeister der SS-Garnisonsstadt Radolfzell am Bodensee eingesetzt, wo er den bisherigen, kommissarisch amtierenden Bürgermeister August Kratt hauptamtlich ersetzen sollte. Den Amtsstatus als Bürgermeisterstellvertreter (Schlegels) verlor Kratt mutmaßlich nicht. Bereits am 21. April soll Schlegel vor der anrückenden französischen Armee aus Radolfzell geflüchtet sein, oder, wie Kratt das im Rahmen seiner Entnazifizierung formulierte: "Aus Sicherheitsgründen verließ Bürgermeister Schlegel bereits am 21. April 1945 Radolfzell, um sich nach Bregenz zu begeben." Danach verliert sich seine Spur. Die näheren Umstände sowohl der Amtseinsetzung Schlegels durch Wagner als auch die anschließende, angebliche „Selbstwiedereinsetzung“ Kratts sind bislang nicht bekannt und bedürfen einer quellenkritischen Aufarbeitung.

Am 4. September 1947 verhängte das Schwurgericht von Straßburg wegen „geheimer Absprachen mit dem Feind“ (Kollaboration) Freiheitsstrafen und Zwangsarbeit gegen die Nanziger sowie sieben Todesurteile – sechs davon in Abwesenheit:  gegen Hermann Bickler, René Hauss, Rodolphe Lang, Edmond Nussbaum, Paul Schall und René Schlegel.

Rainer Schlegel, dessen weiterer Lebensweg weitgehend unbekannt ist und dessen Todesurteil nicht vollstreckt wurde, war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er starb am 29. Oktober 1968 in Karlsruhe.

Markus Wolter, Emmendingen-Freiburg 2026



Literatur und Quellen:

Wolfgang Proske: Lexikon der Kleinen Hitler! Die NS-Kreisleiter in Baden, Württemberg-Hohenzollern und im besetzten Elsass, ca. 1928–1945. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2024, S. 140.
Michel Krempper: Faut-il réhabiliter les "Nanziger"? In: Land un Sproch. Les cahiers du bilinguisme 199 (2016), S. 17–18.
Léon Strauss: Schlegel, Emile René. In: Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne, Strasbourg 1998, Vol. 7, S. 3449–3450.
Jean-Laurent Vonau: L'épuration en Alsace, la face méconnue de la libération, 1944–1953. Strasbourg, Editions du Rhin, 2005.
Philip Bankwitz: Les chefs autonomistes alsaciens 1919–1947 (auch: Alsatian autonomist leaders 1919–1947, The Regents Presse of Kansas, Lawrence 1978) aus dem Englischen ins Französische übersetzt. In: Saisons d'Alsace 71 (1980).
Karl-Heinz Rothenberger: Die elsass-lothringische Heimat- und Autonomiebewegung, Peter Lang, Frankfurt a. M. 1976.
Lothar Kettenacker: Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsass. Stuttgart 1973, S. 92, 116 f., 127, 315.

- Wikipedia.org - Rainer Schlegel (Politiker)



Einzelnachweise

2 Zu Richard Burk vgl.: Thorsten Mietzner: Richard Burk, in: Badische Zeitung, 3. September 2012; zu Burk als Kreisleiter von Überlingen vgl. ferner: Porträts provinzieller Gewalttäter, seemoz.de .
3 Verschiedentlich auch als „Außenlager“ oder „Nebenlager“ bezeichnet
4 Vgl. Sabine Schalm: Überleben durch Arbeit? Außenkommandos und Außenlager des KZ Dachau 1933-1945. Berlin 2009.